Langsam aber stetig arbeite ich meine Schweden-To-Do-Liste ab!
Letzten Samstag sind wir nach Uppsala, die 4. größte Stadt Schwedens, gefahren. Eher zufällig aber dennoch idealerweise, wurden wir von Björn, einem (echten) Schweden begleitet, und in Uppsala von seinem Freund Vile (gesprochen Vil-lä) am Bahnhof abgeholt. Vile entspricht nicht so ganz dem Klischee eines Schweden sondern war offen und herzlich und ermöglichte uns Uppsala aus Sicht eines Studenten zu erleben.
In Uppsala gibt es eigentlich nur wenige wirkliche Sights: Das Schloss, das Museum Gustavianum, der Dom, die Bibliothek und die „Nationen“. Letztere lassen sich nur als Kombination aus „Burschenschaft und Studentenwerk“ erklären. Eigentlich dient eine Nation dem Studenten Anschluss in Uppsala, neue Freunde, Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten aber auch eine Verbindung nach Hause zu finden. Jeder Schwedische Landkreis ist mit einer Nation in Uppsala vertreten und bietet von Parties und Übernachtungsmöglichkeiten bis zu sehr sehr günstigen Cafés auch für Nicht-Studenten.
Da Vile doch etwas länger geschlafen hat, als er wollte, kombinierte er sein Frühstück mit dem ersten Sight: Einer Nation. Ab Bild 21 sieht man weitere Nationen und die Bilder innerhalb der Nation zeigen die besondere Atmosphäre in so einer Nation. Hier sitzen Jung und Alt in antikem Ambiente mit Kronleuchter und Gemälde Gallerie und genießen Kaffee für 10 SEK und Kuchen für 15 SEK; und der Kuchen war guuut! Außerdem haben wir über die ausgehängten Bilder einen Eindruck vom Studentenleben in Uppsala haben können (sh. Bild 26 😉 ).
Gestärkt ging die Tour weiter, vorbei am Schloss, durch den dazugehörigen Park auf den Campus der Universität. Hier auf dem Campus haben wir in der Bibliothek den Codex Argenteus, die Silber-Bibel, aus dem 5. Jahrhundert bestaunen können!
Danach wurde das Museum Gustavianum, das den ältesten Anatomiesaal Schwedens enthält, besichtigt. Fotos waren hierbei nicht erlaubt, woran ich mich auch brav gehalten habe. Schließlich stand noch der Besuch des Doms auf der Liste, wobei mir erst später auffiel, das bereits Vorbereitungen für ein großes Event in Gange waren. Sonntags wurde an dieser Stelle die erste lesbische Bischhöfin geweiht, was im Vorfeld zu Protesten aus England geführt hatte. Auch wenn man das in Deutschland sicherlich nicht mitbekommen hat, hier gabs die ein oder andere News darüber 😉
Abschließend lud uns Vile noch zu sich in seine WG ein, wo es eine so gute Kartoffelsuppe gab, die schon fast wieder an Zuhause erinnert hat. Hierbei möchte ich festhalten, das Schweden, im Gegensatz zu Süd-Europäern, in der Regel etwas reservierter sind, wenn es darum geht Leute Nachhause einzuladen. Aber wie gesagt, Vile war nicht der Klischee-Schwede!
Gestärkt vom vielen guten Essen und müde von der Lauferei und den Museen, haben wir den vorletzten Zug zurück nach Stockholm genommen!
Wie immer Bilder nach dem




































































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